Realschule Rhede

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Zentrale Abschlussprüfungen (ZP10)

Realschüler erwerben am Ende ihrer Schulzeit den mittleren Schulabschluss (Fachoberschulreife), der seit dem Schuljahr 2006/07 in einem neuen Abschlussverfahren vergeben wird. Den Kern bilden dabei schriftliche Prüfungen mit zentral gestellten Aufgaben in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch.

In einem ersten kürzeren Teil werden die im Laufe der Klassen 5 bis 10 entwickelten Basiskompetenzen überprüft.

Im zweiten, wesentlich umfangreicheren Teil der schriftlichen Prüfungsarbeit werden Aufgaben gestellt, die Kompetenzen aus dem Doppeljahrgang 9/10 voraussetzen und sich auf inhaltliche Schwerpunkte der Klasse 10 beziehen. In den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch werden die Abschlussnoten je zur Hälfte aus der Vornote und der Note der schriftlichen Prüfung gebildet. Weichen diese um eine Note voneinander ab, so legt die Fachlehrerin bzw. der Fachlehrer die Note in Abstimmung mit der Zweitkorrektorin bzw. dem Zweitkorrektor fest. Im Fall einer mündlichen Abweichungsprüfung gehen die Vornote, die Note der schriftlichen Prüfung und die Note der mündlichen Prüfung im Verhältnis 5 (Vornote) : 3 (schriftlich) : 2 (mündlich) in die Abschlussnote ein.

Die Berechtigung zum Besuch der Oberstufe eines Gymnasiums oder eines Berufkollegs mit gymnasialem Zweig wird erteilt, wenn ein Abschlusszeugnis durchgängig mindestens befriedigende Leistungen aufweist.